Fleischrinder und Ackerbau in der West-Slowakei

550,0 ha. Preis auf Anfrage   Zu verkaufen   Mast / Mutterkühe

Westslowakei, Slowakei


Objekt Nr. 3264

Fleischkühe und Ackerbau mit ca. 550 ha in der West-Slowakei

Flächen:

550 ha, davon 400 Ackerland und 150 ha Dauergrünland. 50 ha ist Eigentum, Rest ist gepachtet.

Gebäude:

Moderner Hof mit renovierten Gebäuden, u.a. Büro, Maschinenhalle, diverse Lagerhallen, Bullenstall, Schlachthaus. Alle Gebäude sind Eigentum.

Maschinen:

Moderner Maschinenpark

Tierbestand:

Insgesamt 105 Charolais-Kühe, davon 50 Kälber. Sehr gute Qualität. Tiere werden regional vermarktet. Sie laufen das ganze Jahr auf der Weide.

Sonstiges:

Es kann eine Obstbaumplantage von 12 ha dazu gekauft werden.

Preis:

Auf Anfrage

Fleischkühe und Ackerbau mit ca. 550 ha in der West-Slowakei

  • id
    1050
  • Preis
    Preis auf Anfrage
  • Größe
    550,0 ha.
  • Art
    Mast / Mutterkühe
  • Land
    Slowakei
  • Region
    Westslowakei

Information Slowakei

• Die Slowakei liegt in Zentral-Europa und grenzt an Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn und die Ukraine. • Es ist eine gute Infrastruktur, mit direkten Verbindungen in die Nachbarländer, vorhanden.. Die Slowakische Infrastruktur wird als eine der besten der ehemalingen Osteuropäischen Länder gesehen. • Das Land zählt 5 Millionen Einwohner und besitzt eine Gesamtfläche von ungefähr 49,000 km² (Gesamtfläche Deutschladnd: 357.121 km2). • Die Slowakei zeichnet sich durch eine stabile parlamentarische Demokratie aus, die vom Präsidenten als Staatsoberhaupt regiert wird. • Das Land hat einen vorwiegend landwirtschaftlichen Charakter, wobei sich in den letzten 10 Jahren vor allem die industrielle Produktion stark weiter entwickelt hat (Automobilbranche, Metallbau und IT). • Die südlichen und südöstlichen Teile der Slowakei besitzen einen äußerst fruchtbaren Boden und sind dadurch besonders gut zur Landwirtschaft geeignet. • Der mittlere und nördliche Teil des Landes sind überwiegend bergig mit einem alpinen Gebiet im Norden im Grenzbereich zu Polen. Im Tartra Nationaal Park sind Berge bis zu einer Höhe von 2655 m zu finden. • 80% der Slowakei liegt mehr als 700 m über dem Meeresspiegel. Der niedrigste Punkt ist im Süden zu finden (94 m über dem Meeresspiegel). • Der westliche Teil der Slowakei, mit der Hauptstadt Bratislava, grenzt an Österreich (im Abstand von ca.60 km zu Wien) und ist am dichtesten bevölkert. Der Ausbau der Städte und Infrastruktur verändert die Landschaft enorm.

• In der Slowakei gibt es keine Übertragungssteuer. Die Unternehmenssteuer beträgt 23%. • Die Mehrwertsteuer beträgt 20%. • Die Einkommenssteuer beträgt 19% (bis zu einem Einkommen von € 39.000 pro Jahr) und 25% (oberhalb von € 39.000). • Sowohl der Arbeitgeber (35%), als auch der Arbeitnehmer (13%) leisten einen Beitrag zur Sozialversicherung, wobei mit einem Maximalbeitrag gerechnet wird. • Es gibt keine Schenkungssteuer und keine Erbschaftssteuer. • Desweiteren sind Autofahrer verpflichtet eine Steuerplakette zu kaufen (60 € pro Jahr) für die Benutzung der Autobahnen und es wird mit einer Verbrauchssteuer gearbeitet. • Die Slowakei hat mit den Niederlanden einen Steuervertrag abgeschlossen um eine doppelte Steuerbelastung zu vermeiden. • Die Grundsteuer für landwirtschaftliche Flächen beträgt 30 € bis 60 € pro Hektar. Diese wird in der Praxis durch den Nutzer gezahlt und ist vom Gewinn abzuziehen. • In der Regel, gibt es in der Slowakei keine Dividendensteuer. Allerdings werden Dividenden an Slowakische Einwohner ausgezahlt.

Der bergige Norden und der ebene Süden der Slowakei weisen große Klimaunterschiede auf. Die Temperaturen des Landes steigen nur selten über 37°C und fallen so gut wie nie unter -20 °C. Die Winter im Süden sind, mit Tagestemperaturen zwischen -5 und + 10 °C, recht mild. Die Sommer im Süden können, mit Temperaturen über + 25 °C, sehr warm sein. Der durchschnittliche Niederschlag in der Slowakei beträgt ca. 605 mm pro Jahr.

Historisch gesehen ist die Slowakei ein sehr landwirtschaftlich orientiertes Land. Während die Slowakei innerhalb der Tschechoslowakei vor allem für ihre landwirtschaftlichen Gebiete bekannt war, ist Tschechien mehr auf die Industrie ausgerichtet. Circa 90% der landwirtschaftlichen Flächen werden an die Nutzer verpachtet. Diese Prozentzahl ist die höchste innerhalb der Europäischen Union und liegt über dem Durchschnitt der angrenzenden Länder (Tschechien 86%, Ungarn 59%, Polen 24% und Slowenien 30%). Während in 2005 84% der landwirtschaflichten Nutzfläche von Landwirtschaftsbetrieben gepachtet wurde, wurde nur 16% der Fläche durch private Landwirte gepachtet. Laut einer Untersuchung zur Nutzung der Landwirtschaftsflächen im Jahr 2007, war der Anteil der kommerziellen Landwirtschaftsbetriebe (39,6%) zu vergleichen mit dem Anteil der Genossenschaften (39,5%). Ackerflächen werden hauptsächlich zur Produktion von Getreideprodukten (Weizen, Gerste und Mais) und Ölsaaten (u.a. Raps und Sonnenblumen) genutzt. Kartoffeln und Zuckerrüben werden nur geringfügig angebaut. Der durchschnittliche Ertrag pro Hektar beträgt circa 35% bis 45% des Ertrages auf deutschen Flächen. Es wird erwartet, dass der Ertrag deutlich steigen wird und die Unterschiede mit West-Europa abnehmen werden. Dies wird durch technologische Verbesserungen, Fachwissen und Optimierung der Parzellen erreicht werden. Innerhalb der Slowakei sind deutliche Ertragsunterschiede zu verzeichnen. Im Süden und Westen des Landes ist der Ertrag pro Hektar deutlich höher als in anderen Regionen. In der Slowakei gibt es verschiedene Subventionen, zu denen unter anderem die folgenden zählen: 1. Single Area Payment Schema (SAPS). Dies ist ein fester Betrag pro Fläche (minimal 1 ha); 2. Subvention für Zucker; 3. Subvention für Energiepflanzen; 4. Subvention für Früchte und Gemüse; 5. Biologische Produkte; 6. Vieh; 7. Andere Die „SAPS“ Subvention wird jeweils im nächsten Erntejahr ausgezahlt und ist in den letzten Jahren stark gestiegen (bis zu einer Höhe von 174 € im Jahr 2012). Es wird erwartet, dass diese Subvention bis zu einer Höhe von 240 € ansteigen wird. Die übrigen Subventionen können von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen. Der Trend ist allerdings, dass der Gesamtbetrag an Subventionen über einen längeren Zeitraum ansteigen wird. Die Subventionsunterschiede im Vergleich zu West-Europa werden in den kommenden Jahren weiter verringert.